WILFLING Markus

click to enlarge* 1966, Innsbruck, Austria
Lives and works in Graz, Austria
Markus Wilflings künstlerische Arbeit ist ein Zusammenspiel aus Schatten, Spiegel und Skulptur. Schattenobjetkte wie der Grazer Uhrturm (Graz Kulturhauptstadt 2003) entspringen seiner Idee den Schattenwurf einer Skulptur als Illusionsraum zu interpretieren. Auch Feuerlöscher, Kleiderständer und viele andere Gegenstände werden zu Vorlagen für Schattenskulpturen. Ein anderes zentrales Thema bei Wilfling sind Spiegel und Spiegel Objekte, wie sie bei der Arbeit „Chicken“ von 2004, oder „Spiegelkabinette“ in der Kunsthalle Krems von 2007, eine begehbare Rauminstallation von beeindruckender Größe, die in zahlreichen Kabinen eine Spiegelung des Raums ins Unendliche vorgaukelt. Ohne tatsächlich einen einzigen Spiegel zu verwenden. Und schliesslich arbeitet der Künstler mit versunkenen Gebrauchsgegenständen, wie Parkbänken oder Badewannen. Für die Skulptur „Metapher“ verwendete ich als Ausgangsmaterial eine Parkbank, ein zum Hinsetzen bzw. Ausruhen erfundenes Möbelstück. Diese wurde verändert, indem die ursprüngliche statische Ausrichtung des Objektes in eine dynamisch-fliesende umgebaut wurde. Das in der Art weiterentwickelte Objekt markiert einen Beginn, kann jedoch räumlich weiter gedacht werden und mathematisch ausgedrückt schneiden sich die parallelen Sitzbretter im Unendlichen.
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